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Der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi und derzeitige Oppositionsführer Italiens hat sich in einer Parlamentssitzung zu einer positiven Einstellung in Sachen Steuerhinterziehung ausgesprochen. Gegen seine Verharmlosung von Gesetzesbrüchen hatten viele Politiker heftig Kritik geübt.
Oft sei es für viele Unternehmen eine schwere Belastung, die nicht so wachsen würden, wie in anderen EU-Ländern. Daher ist eine Steuerhinterziehung in Italien gerechtfertigt. Immerhin zahlen italienische Firmen 50 Prozent Steuern - so viel wie in keinem EU-Land.
In seiner Wortmeldung kündigte er auch die Einbringung einer Gesetzesänderung an, die ein Abhören von Telefonaten verbietet. Er würde sich hierfür einsetzen, wenn er bei den kommenden Parlamentswahlen am 13. und 14. April siegen sollte.
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