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Ein wahres Martyrium mit Traumatisierung durchlebte eine Frau während ihres Arbeitsverhältnisses in der Spedition eines 69-jährigen Seniorschefs. Vor zweieinhalb Jahre fing es an, dass sie von ihrem Chef sexuell belästigt und mit Macho-Sprüchen bedacht wurde.
Mit Äußerungen von ihm wie "alle Rundungen am richtigen Platz" fing es an, "zufällige" Berührungen und Betatschen schienen zum Betriebsklima zu gehören. Auch hatte er der Mitarbeiterin eine schöne Wohnung und ein tolles Auto zugesagt. Da sie ablehnte, wurde der Lüstling aufdringlich und belästigte sie sexuell.
Nachdem er sie gegen eine Wand gedrückt hatte, drängte der Beklagte ihr auch noch die Zunge in den Mund. Als sie dann kündigte, fiel ihr Arbeitszeugnis entsprechend aus. Im ersten Prozess bekam er 15 Monate Haft und 10.000 Euro Strafe und jetzt erhielt er neun Monate Haft und sie 9.500 Euro Schadenersatz zugesprochen.
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