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Nach neuesten Angaben der OECD belegt Deutschland hinter den USA den zweiten Platz bei den Aufwendungen für Entwicklungshilfe. Mit 12,2 Milliarden US-Dollar erreicht Deutschland damit eine Quote von 0,37 Prozent des Bruttonationaleinkommens.
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zeigte sich erfreut über die Zahlen der OECD, betonte aber auch, dass noch viel zu leisten ist. Bezogen auf das Bruttonationaleinkommen liegt Norwegen mit 0,95 Prozent, gefolgt von Schweden und Luxemburg an der Spitze der Geberländer.
Wieczorek-Zeul fordert mehr Engagement der Industrieländer. Sie kritisierte auch, dass noch immer zehnmal mehr Geld weltweit für Kriege ausgegeben wird als für die Bekämpfung von Armut.
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