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In den USA sind nach einer Transplantation von Spenderorganen zwei Menschen an Krebs gestorben. Zwei weitere werden zurzeit mit Chemotherapie behandelt.
Die Organe stammten von einem Fünfzehnjährigen, der zuvor selbst an einem Karzinom gestorben war. Da die Ärzte als Todesursache des Schülers irrtümlicherweise zunächst eine Hirnhautentzündung vermuteten, wurden einiger seiner Organe - obwohl metastasenbelastet - zur Übertragung freigegeben.
Für eine 36-jährige Frau und einen 52-jährigen Mann hatte der Erhalt der Leber bzw. Bauchspeicheldrüse Karzinom-Bildungen mit tödlichem Ausgang zur Folge. Auch die Empfänger der Nieren sind an Krebs erkrankt, werden zurzeit einer Chemotherapie unterzogen.
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